| Integrationskurse | ||||||
Im Juli 2004 hat der Bundesrat das neue Zuwanderungsgesetz verabschiedet. Hierin wird erstmalig ein Mindestrahmen staatlicher Integrationsangebote (Sprachkurse und Einführungen in die Rechtsordnung, die Kultur und die Geschichte Deutschlands) für Ausländer und Spätaussiedler gesetzlich geregelt. Die Integrationskurse richten sich vor allem an Ausländer/innen, die sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten, und eine Aufenthaltserlaubnis haben und an Spätaussiedler/innen. Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietet seit April 2005 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Lehrgänge mit einer Abschlussprüfung „Zertifikat Deutsch“ an. Innerhalb von 6 Monaten findet Unterricht von Montag bis Freitag jeweils vormittags an verschiedenen Orten im Landkreis statt. Vor der Aufnahme in den Kurs bietet die KVHS für alle Interessenten eine ausführliche Beratung an und hilft bei allen Formalitäten. Dann erfolgt ein Einstufungstest durch die KVHS. Der Integrationskurs umfasst derzeit 630 Unterrichtsstunden und besteht aus dem Basissprachkurs, dem Aufbausprachkurs mit jeweils 300 UE und einem Orientierungskurs. Der Integrationskurs dient dem Erwerb ausreichender deutscher Sprachkenntnisse im Sinne der Integrationsziele und führt über die Zwischenstufen in Basis- und Aufbausprachkurs zum Niveau B1, das auf der Skala des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) als erste Stufe der selbstständigen Sprachverwendung beschrieben ist. Der Orientierungskurs zielt auf eine Auseinandersetzung mit den grundlegenden Werten der Gesellschaft, der Rechtsordnung, der Geschichte und Kultur, die das Zurechtfinden in der Gesellschaft und den positiven Umgang mit der neuen Lebenswirklichkeit fördern soll. |
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Die Integrationskurse werden gefördert durch das Bundesamt für Migration
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