KVHSSchulverweigerung - Die 2. Chance

2. ChanceDas Projekt Schulverweigerung – Die 2. Chance hat zum Ziel Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht regelmäßig fernbleiben wieder Spaß und Freude am Lernen und am Lernort Schule zu vermitteln, um so ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss zu erhöhen.

Aufgenommen werden können Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren, die

  • eine Haupt- oder Förderschule, bzw. eine andere Schulform des allgemeinbildenden Schulwesens besuchen, auf der der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich ist und die
  • als Schulverweigerer gelten, bzw. schulverweigernde Tendenzen aufweisen,
  • durch ihre passive oder aktive Verweigerungshaltung einen Schulabschluss sichtbar gefährden und
  • sich maximal am Beginn der letzten Klassenstufe befinden.

Die betreffenden Schülerinnen und Schüler müssen sich in

  • Maßnahmen der Hilfen zur Erziehung nach § 27 ff SGB VIII befinden oder
  • einen entsprechenden Hilfebedarf haben.

Betreut werden Projektteilnehmende in unterschiedlichen Angebotsformen, die engmaschig miteinander verknüpft sind, um im Rahmen einer möglichst individuellen Betreuung jedem/r Teilnehmer/in bei Bedarf einen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Angeboten zu ermöglichen. Grundsätzliches Ziel bleibt dabei die Rückführung in die Regelschule.
Derzeit kooperiert die Koordinierungsstelle der 2. Chance mit 9 Schulen des Landkreises.

Die 2. Chance bietet ambulante, individuelle Interventionsangebote am Lernort Schule und außerhalb
Die Begleitung erfolgt im Rahmen eines individuellen Case Managements in unterschiedlichen Angebotsformen, die engmaschig miteinander verknüpft sind um im Rahmen einer möglichst individuellen Unterstützung jedem/r Teilnehmer/in bei Bedarf einen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Angeboten zu ermöglichen. Grundsätzliche Ziele bleiben dabei die Rückführung in die Regelschule und der Erwerb des Hauptschulabschlusses In Absprache mit Lehrern und Vertretern des Jugendhilfeträgers werden durch Fachkräfte sozialpädagogische ambulante, individuelle Interventionsangebote am Lernort Schule und außerhalb unterbreitet.

Beispielhaft seien hier genannt:

  • Soziales Training,
  • Hausaufgabenbetreuung/Stütz- und Förderunterricht
  • begleitende Elternarbeit
  • Krisenintervention in besonderen Problemlagen
  • Betreuung während Suspendierungszeiten etc.

Die Teilnehmerkapazität umfasst 30 Plätze und die individuelle Teilnahmedauer beträgt längstens 12 Monate.

Ansprechpartner: Jens Hennigfeld
Mail:
jens.hennigfeld @ kvhs-holzminden.de
Fon: 0 55 31 / 7 04 57 10
Fax: 0 55 31 / 7 04 57 15

Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und
dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union sowie aus Mitteln des Landkreises Holzminden gefördert.

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