...und am Ende eine(r) SeucheMedizinhistorischer Vortag

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Seuchen sind kein Phänomen der Vergangenheit. Vielmehr lebt der Menschen ständig in einem komplexen ökologischen System, das von natürlichen Wechselbeziehungen geprägt ist – darunter auch zu einer Vielzahl Krankheitserregern.


Infektionsgeschichtlich gesehen, verändern Krankheitserreger und Infektionskrankheiten fortwährend ihre geografische Verbreitung, krankmachende Wirkung sowie Art und Schweregrad ihrer klinischen Krankheitsausprägung. Dabei haben große Seuchen die Menschheit in ihren historischen Epochen, fassbar seit der Antike, wiederkehrend existentiell bedroht und tiefgreifend geprägt. So entwickelten sich vor dem Hintergrund von Epidemie-Erfahrungen alte kollektive Verhaltens- und Denkmuster, die über Jahrhunderte hinweg kulturell eingeübt wurden und bis heute in unserem kollektiven Bewusstsein vielfältige Spuren hinterlassen haben, wie COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) aktuell eindrucksvoll zeigt.

Der Vortrag „…und am Ende eine(r) Seuche“ der Kreisvolkshochschule Holzminden beleuchtet die Frage, weshalb schwere Epidemien nicht zufällig entstehen, nichts dabei unabhängig ist und die Grenzen der jeweiligen Zivilisation offen legen. Referent ist der ehemalige Amtsarztes des Landkreises Holzminden und Leiter des Historischen Museums Hellental, Dr. Klaus A. E. Weber.

Der medizinhistorische Vortrag findet pandemiegerecht online statt und wird am Donnerstag, den 04. März 2021 ab 19.00 Uhr live in Ihr Zuhause via Zoom übertragen. Den entsprechenden Zugangslink bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung von uns zugeschickt.


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