Pädagogische Fachkräfte
Kurse (7)
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Bilder, die sprechen: Videografie als Instrument zur Beobachtung und Begleitung der kindlichen (Sprach-) Entwicklung in der Kita
In dieser Fortbildung lernen pädagogische Fachkräfte, Videografie als ressourcenorientiertes Beobachtungsinstrument in der Kita kennen und diese einzusetzen. In fünf Modulen werden die notwendigen Grundlagen vermittelt, um im Kita-Alltag mit Hilfe von Video-Aufnahmen die kindliche (Sprach-) Entwicklung wertschätzend zu beobachten und zu analysieren und auch das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren. Die gemeinsame Videoanalyse im Team fördert den fachlichen Austausch, die Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit mit Eltern.
Themen und Inhalte:
Auftaktveranstaltung:
Dienstag, 20.08.2026, 13:00-17:00 Uhr
Modul I:
Donnerstag, 26.11.2026, 9:00-16:00 Uhr
• Grundlagen der Videografie
• Selbstreflexion
• Wertschätzende Feedback-Kultur
Modul II:
Donnerstag, 21.01.2027, 9:00-16:00 Uhr
• Ressourcenorientierte Auswertung von Videosequenzen
• Reflexion der eigenen Wahrnehmung
• Analyse der Lern- und Bildungsprozesse der Kinder
• Interaktionsqualität
Modul III:
Donnerstag, 25.02.2027, 9:00-16:00 Uhr
• Entwicklung von individuellen Reflexionsfragen zur Videoauswertung
• Ressourcenorientiertes Feedback
Modul IV:
Donnerstag, 08.04.2027, 9:00-16:00 Uhr
• Die Zusammenarbeit mit Familien inklusiv gestalten
• Videografie als unterstützende Methode in der Erziehungspartnerschaft
• Vorbereitung und Verwendung der Videos für (Sprach-) Entwicklungsgespräche mit Eltern
Modul V:
Donnerstag, 20.05.2027, 9:00-16:00 Uhr
• Videografie als Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument in der Einrichtungskonzeption verankern
• Die Kita-Leitungen der teilnehmenden Einrichtungen sind zu diesem Modul herzlich eingeladen
• Vollgepackt in die Praxis: Was nehme ich mit?
Für weitere Informationen nehmen Sie gern Kontakt zu Svenja Henne, der Kita-Fachberatung Sprache des Landkreis Holzminden auf: 05531 707-192 oder kitafachberatung@landkreis-holzminden.de.
Resilienz in Haltung und Kommunikation: Wie kann ich Vorbild für Kinder und Familie sein?
Die innere Haltung einer pädagogischen Fachkraft prägt den Einfluss, den sie auf Kinder und ihre Familien nimmt. Doch in realen Situationen gelingt es nicht immer, sich, wie eigentlich gewünscht, zu verhalten. Dieser Tag bietet Raum und Zeit für Fragen wie diese:
- Wie agiere und kommuniziere ich achtsam, um Kinder und Familien bestmöglich zu unterstützen?
- Wie gestalte ich bedürfnisorientierte Pädagogik mit „warmer Sprache“, um die Emotionsregulierung der Kinder zu fördern?
- Und wie kann ich meine eigene Resilienz stärken, damit ich meine Haltung auch in herausfordernden Situationen wahren kann?
An konkreten Beispielen von herausfordernden Situationen werden wir uns mit den eigenen Ressourcen, kraftvollen Methoden und einem „Ideenkorb zur Stärkung“ beschäftigen. Es leitet uns das Ziel, als Vorbild Familien und Kinder wirksam und nachhaltig zu unterstützen.
Qualifizierung für Leitungskräfte aus Kindertageseinrichtungen
Leitungen von Kitas übernehmen eine zentrale Rolle für die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreung sowie für die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit. Dabei sind die Aufgaben von Kita-Leitungen vielfältig und werden durch Faktoren wie Einrichtungsgröße, Trägerstruktur, Sozialraum und Teamzusammensetzung geprägt.
Diese Qualifizierung knüpft an den Gedanken an, Leitungskräfte in Niedersachsen bei ihren anspruchsvollen Aufgaben zu unterstützen. Sie orientiert sich an dem Nds. Curriculum zur Qualifizierung von Leitungen von Kindertageseinrichtungen und vermittelt praxisrelevante Kompetenzen für eine professionelle Leitungsarbeit.
Bausteine:
- Erziehungs- und Bildungsauftrag
- Betriebsführung und Management
- Leitungspersönlichkeit, Selbstmanagement und fachliche Positionierung
- Führung von Mitarbeitenden
- Zusammenarbeit und Kooperation
- Organisations- und Qualitätsentwicklung
Gesamte Präsenzzeit: 120 UE
Selbstlerneinheiten: mind. 12 UE
Zu jedem Modul wird eine praxisbezogene Transferaufgabe obligatorisch im Rahmen der Selbstlerneinheiten zu bearbeiten sein.
Zugangsvoraussetzungen
Für die Teilnahme an der Qualifizierung wird die Tätigkeit als Leitung einer Kita vorausgesetzt. Dies ist in der Regel gegeben, wenn eine pädagogische Fachkraft über eine Leitungsfreistellungsstunde verfügt.
Nach Abschluss der Qualifizierung erhalten die Teilnehmenden ein durch das Nds. Kultusministerium anerkanntes Zertifikat.
Werkstätten für Leitungskräfte
Mit der Qualifizierungsinitiative „Gesundheit und Wohlbefinden in der KiTa – Kinder schützen, fördern, beteiligen!“ begleitet und unterstützt das nifbe Leitungs- und Fachkräfte dabei, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern in ihren Kitas zu stärken – auf Grundlage der drei zentralen Säulen der Kinderrechte. Ziel ist es, Kinder als kompetente und selbstbestimmte Akteur*innen bestmöglich zu schützen, zu fördern und zu beteiligen.
Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt der nifbe-Leitungs-Werkstätten auf der Säule „Beteiligen“. Die Werkstatt bietet einen trägerübergreifenden Raum für den Austausch zwischen Leitungen und stellvertretenden Leitungen. Gemeinsam werden praxisnahe Ansätze zur Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag kennengelernt, reflektiert und weiterentwickelt.
Den Kindergarten-Alltag mit Kinderaugen sehen
Kinder zeigen Bedürfnisse durch Verhalten – manchmal laut, manchmal leise. Wir schärfen den Blick für das Kind hinter dem Tun: Körpersprache, Mimik und Handeln als Ausdruck von Bedürfnis.
Die Fortbildung zeigt, wie Alltagsroutinen so gestaltet werden können, dass sie Beziehung stärken, und wie Fachkräfte zwischen Zeitdruck und Feinfühligkeit präsenter bleiben.
- Alltagssituationen beziehungsstärkend gestalten
- Verhalten als Botschaft lesen statt bewerten
- Haltung statt Hilflosigkeit: handlungsfähig bleiben
Zwischen Pflege, Beziehung und Entwicklung - Professionelles Handeln in der Krippe
Die Arbeit mit den Kleinsten stellt die Fachkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Denn die Arbeit in der Krippe ist nicht, wie oft zu hören ist, „Kindergartenpädagogik in klein“. Es handelt sich bei der Krippe vielmehr um eine andere Welt bzw. eine andere Kultur, in der sich noch große und sensible entwicklungspsychologische Umbrüche vollziehen. Die Bedürfnisse, die daraus entstehen, geraten oft mit der institutionellen Hektik des Kitaalltags in Konflikt. Welche entwicklungspsychologischen Besonderheiten das in diesem Alter sind und was das für die Fachkräfte in der Umsetzung bei der Arbeit mit den Krippenkindern heißt, wollen wir gemeinsam in diesem Seminar praxisnah erarbeiten.
Liebevolle und beziehungsvolle Pflege und Versorgung im Krippenalltag sollte die Basis jeder qualitativen Krippenarbeit sein! Denn diese Alltagssituationen prägen die Tagesstruktur der Kinder, stellen für die Krippenkinder oft noch eine große Herausforderung dar und vermitteln den ganz Kleinen den Umgang im Miteinander! Diese Situationen, zu denen zum Beispiel die Beantwortung der Grundbedürfnisse Sicherheitsempfinden, Essen und Schlafen gehören, sind somit als Schlüsselsituationen in der Krippe zu bezeichnen und sollten sehr bewusst gestaltet werden.
Methoden im Seminar sind Reflexion, Arbeit mit Videos und Fotos, Wissensvermittlung, Perspektivübungen, praktische Impulse, Fallbeispiele aus der Praxis und kollegialer Austausch.
Herausfordernde Elterngespräche zur (Sprach-)Entwicklung von Kindern
Die Zusammenarbeit mit Familien ist ein zentraler Baustein des pädagogischen Alltags. Besonders sensibel wird es, wenn Entwicklungsverzögerungen oder Auffälligkeiten, z.B. in der Sprachentwicklung, ansprechen müssen. Solche Gespräche erfordern Fingerspitzengefühl, Klarheit und eine stabile professionelle Haltung, um Eltern nicht zu defensiven Reaktionen zu bewegen, sondern sie als Partner zu gewinnen.
In dieser Fortbildung setzen wir genau hier an. Wir erarbeiten praxisnahe Strategien, um schwierige Themen wertschätzend, aber unmissverständlich zu vermitteln.
Die Fortbildung bietet Raum für den fachlichen Austausch, Fallbeispiele aus Ihrer Praxis und konkrete Kommunikationsübungen. Ziel ist es, dass Sie mit mehr Sicherheit und spürbarer Entlastung in das nächste herausfordernde Gespräch gehen.