Vortrag

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus (1938 - 1945)

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Dienstag, 22. Oktober 2019 19:00–21:15 Uhr

Kursnummer 102601i
Dozentin Jutta Henze
Datum Dienstag, 22.10.2019 19:00–21:15 Uhr
Gebühr 5,00 EUR Abendkasse (keine Ermäßigung)
Ort

Haupt- und Realschule
Jahnstraße
37632 Eschershausen
Textilraum

Kursort

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Mit der Einberufung des "Jägerstabs" im Februar 1944 gerieten die Asphaltstollen bei Holzen in das Blickfeld der Rüstungsindustrie. Das weitverzweigte Gruben- und Stollensystem bot ideale Voraussetzungen für die Untertageverlagerung der deutschen Industrie. Vermutlich wurden an die 10.000 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen bis April 1945 im Hils eingesetzt. Woher kamen diese Männer und Frauen? Wie war es möglich, sie zur Arbeit zu zwingen? Wie sahen ihre Lebensbedingungen aus?
Der Vortrag zeigt die historischen Hintergründe und Zusammenhänge auf, die es einem diktatorischem System ermöglichten, über 12 Millionen Menschen aus Deutschland und weiteren europäischen Staaten in Zwangsarbeit zu bringen. Ebenfalls soll deutlich gemacht werden, wie Planungen und Organisationen der Rüstungsindustrie in einer ländlich geprägten Region in Südniedersachsen umgesetzt werden konnten. Welche Auswirkungen hatte das auf die einzelnen Ortschaften? Die Unterkünfte der Zwangsarbeiter mussten geschaffen werden, ihre Versorgung musste organisiert werden. Für Mitarbeiter von Firmen (z.B. Planer, Ingenieure) musste Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.
Der Vortrag bietet ergänzende Informationen zu den regelmäßig stattfindenen Exkursionen im Hils.


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